(Männerriegen STV Malters-Skiweekend-30./31. Januar 2010 in Arosa)
Am Samstagmorgen, bei trübkaltem Wetter, trafen sich um 6.00Uhr auf dem Bahnhofplatz in Malters, 19 Gigi`s von der Männerriege, die nach Arosa wollten. Die letzten Fasnächtler waren noch nicht Zuhause und wir fuhren bereits Richtung Arosa.
Bei heftigem Schneetreiben und glitschigen Strassen brachten uns die beiden Bieri-Brothers unfallfrei von Malters nach Chur und von dort durch die 365 Kurven bis nach Arosa.
Dort angelangt, bezogen wir in der Zivilschutzanlage „Ochsenbühl“ unser Quartier.
Sofort begaben sich die 15 alpinen Skikanonen der Männerriegler zur Talstation des Weisshorns, um möglichst schnell den ersten Ski-Schneekontakt zu realisieren.
Auf dem Weisshorn angekommen, konnte man kaum die Skispitzen der eigenen Skis sehen, so dicht war der Nebel. Mit grosser Vorsicht wurde die Talabfahrt in Angriff genommen. Bei der Mittelstation angekommen, beschlossen die Alpinen, nur auf den Pisten der unteren Sektionen zu fahren, da der Nebel sich nicht verziehen wollte.
Die vier verbleibenden Schneeschuh-Läufer begaben sich mit dem Postauto bis zum „Prätschli“, um von dort Richtung „Roter Tritt“ los zu stapfen. Dort angelangt, hat unser Tourenguide „Johny Flower“ einen roten Tropfen und Rohspeck aus seinem Rucksack gezaubert. Leider war die Sicht etwas vernebelt, aber halt,… nicht vom roten Traubensaft, … nein, das Wetter wollte uns nicht das sonnige Arosa der Werbung zeigen. Nach dieser kleinen Stärkung bahnten wir uns durch den Tiefschnee weiter bis zur Scheidegg und erreichten dann müde aber glücklich die Sattelhütte (2400m).
Dort verpflegten wir uns und löschten den grossen Durst. Schon bald hiess es wieder Abschied nehmen und wir sesselten mit dem Lift runter zur LAW-Mittelstation und von dort gondelten wir direkt nach Arosa zurück.
Nachdem wir uns in der Unterkunft erfrischt hatten, suchten wir das Hotel „Vetter“ auf, wo uns ein gediegenes Nachtessen erwartete.
Gegen Mitternacht, müde und von der ungewohnten Höhe gezeichnet, zogen es die meisten vor, in den Schlafsack zu schlüpfen und von einem sonnigen Tag zu träumen.
Am anderen Morgen war der Himmel anfänglich noch ein wenig bedeckt. Doch die Sonne hatte genügend Kraft, die Hochnebeldecke aufzulösen, so konnten wir einen wundervollen Skitag mit fantastischen Pisten geniessen.
Zwei der Schneeschuhläufer liessen es sich nicht nehmen und wanderten von der Mittelstation LAW bis zum Weisshorn hoch. Dort genossen sie eine herrliche Aussicht mit einem wunderbaren Panorama.
Zwei „eingefleischte „ Langläufer liessen es sich nicht nehmen und erkundeteten ebenfalls bei herrlichen ‚aber kühlen Schneeverhältnissen die jungfräulichen Loipen des LL-Zentrums von Arosa.
Um 16.00 Uhr hiess es dann „Abschied“ zu nehmen.
Unsere beiden Chauffeure brachten uns wieder zuverlässig nach Hause.
Herzlichen Dank dem Organisator Radi und dem Anhängerzug-Fahrer Jost.
Wir durften ein herrliches Winterwochenende erleben und freuen uns schon wieder auf das Nächste.
Bericht verfasst von Seppi Burri und Markus Schranz
Bildlegende: Die 19 Gigi`s vor dem Chlein Furggahorn
Bild: Markus Schranz


















